04.08.2010, 10:27 Uhr | Marion Hodapp | Keine Kommentare »

Halbwahrheiten aus dem Internet…

… sind nicht so einfach zu korrigieren. Die Erfahrung hat wohl jeder schon mal gemacht, der etwas über sich selbst oder über ein Thema im Netz gefunden hat, das einfach nicht oder nicht ganz der Wahrheit entspricht.
Schnell ist man auf Facebook oder StudiVZ verlinkt mit irgendwelchen Fotos, auf denen man garnicht zu sehen ist, Partybilder und Szenefotos werden plötzlich auf 123People oder yasni unter dem eigenen Namen angezeigt, man steht auf Veranstaltungslisten, bei denen man teilgenommen hat (oder auch nicht) usw. usw. usw.

Je nach Lebensphase mag das ja nicht weiter schlimm sein: Als Student/in kann man mit den Partybildern im Netz und den lustigen Kommentaren dazu vielleicht gut leben. Aber was ist damit, wenn man dann auf Jobsuche geht?
Die meisten Arbeitgeber behaupten ja nach wie vor, ihre Bewerber nicht zu googeln (so auch wir). Aber wer weiß, über welche Umwege vielleicht doch das ein oder andere Unerwünschte in die Hände der Entscheider im Unternehmen rutscht? Ich sag nur: “Wer kennt wen über wen?” Auch die beruflich-professionell aufgezogene Plattform XING dient zur Informationsverbreitung von und über Personen, wobei die Nutzung dieses Mediums dann doch weitgehend nichts mit dem Privatleben zu tun hat.

Bei Trainee-Geflüster ist vor kurzem ein guter Blog-Eintrag zu diesem Themenkomplex verfasst worden. Hier erhalten Sie zehn Tipps, wie Sie Ihre eigene Online-Reputation positiv beeinflussen können.

Übrigens, auch Unternehmen können nicht alles beeinflussen, was im Netz auftaucht, siehe z.B. die Arbeitgeber-Bewertungsseite www.kununu.com. Hier haben Mitarbeiter die Mölichkeit, ihren eigenen Arbeitgeber anonym zu bewerten mit den Kriterien Karrieremöglichkeiten, Arbeitsklima, Entlohnung,…

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